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| Hier geht es um allgemeine Aspekte der Technik der BMW Zweiventiler. |
Weitere Stellen zur Technik der 2-Ventiler: |
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Siehe auch:
Hochgelegter Bremshebel hinten
- Den habe ich übrigens mittlerweile wieder ausgebaut und verkauft - aus
optischen Gründen, und weil ich nicht in soo tiefe Schlammlöcher fahre.
Verschiedene Bremsbacken und
Bremsschlüssel-Wellen
Es gibt je nach Baujahr 2 verschiedene Bremsbeläge und 2 dazu passende Bremsschlüssel-Wellen, darauf muß man achten. Hier ein paar Abbildungen dazu, einige davon aus
powerboxer.de
bzw. airheads.org "stibitzt".
(Zu Bremsbelägen vorne siehe hier.)
- Das hier folgende bezieht sich auf die "graden" Beläge. Ich
habe die Gletter-Lösung ausprobiert, hierbei muß man die
Bremsschlüssel-Welle nicht tauschen. Bei der HPN-Lösung
wird dies oft empfohlen, Grund siehe unten.
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hier die "graden" Bremsbacken (Bj. ab 1991)
(BMW Nr. 34212311019, Lucas Nr. MCB 945, ab Bj. 90) |
die "graden" Bremsbacken im eingebauten Zustand |
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und hier die "schrägen" Bremsbacken (Bj. vor 1990)
(BMW Nr. 34212310474, Lucas Nr. MCB 941, Bj. 87-90) |
die "schrägen" Bremsbacken im eingebauten Zustand |
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die beiden dazugehörigen Bemsschlüsselwellen
im Vergleich |
hier die "schwimmenden Bremsnocken" von HPN (mit den
"alten" Bremsbacken) |
Bremshebel-Hochlegung - HPN-Lösung
- die HPN-Lösung behält den Ort für das Widerlager des Bremszuges bei und
der Hebel an der Bremsschlüsselwelle wird um ca. 180 nach oben gedreht.
Dies zwingt dem Bremsbowdenzug eine starke Krümmung auf, daher
(aufgrund des "Nachgebens" der Außenhülle unter Last) ergibt
sich eine federnde Betätigung und somit reduzierte Bremswirkung und schlechte
Dosierbarkeit.
- Die Bremswirkung kann aussagegemäß wieder deutlich verbessert werden
durch den o.g. schwimmenden Bremsnocken. Diesen kann man natürlich auch mit
der Gletter-Lösung kombinieren.
- und die Optik ...?
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Bremshebel-Hochlegung - Gletter-Lösung
- Technisch (nicht unbedingt optisch) besser finde ich die Lösung der Fa. Gletter:
hier wird das Widerlager des Bremsbowdenzuges wirklich nach oben versetzt
und nicht nur um ca. 90° gedreht und somit der Zug geknickt. Natürlich wird auch hier der Hebel an der Bremsschlüsselwelle um ca.
180 nach oben gedreht.

- Bei beiden Lösungen muß übrigens der Bremshebel hinten ersetzt werden gegen den stärker gekröpften aus der /5er
Baureihe, damit er am "Knubbel" des Endantriebs vorbeikommt.
Dessen ET-Nummer ist 35211230308.
- Bei der Gletter-Lösung, so wie ich sie gebraucht gekauft habe, ist aufgrund der
Kinematik der Paralever-Schwinge
ein längerer Bremsbowdenzug nötig (wird mitgeliefert). Dieser ist im ausgefederten Zustand recht stark geknickt,
der serienmäßige würde jedoch beim vollen Einfedern langgezogen (und
somit eine Bremsung auslösen!). Diese Bewegung ist zunächst schwer
vorstellbar, aber es ist tatsächlich so. Wer's nicht glaubt, kann sich ja
ein Modell der Paralever-Schwinge bauen ...
- Auf dem Bild oben ist übrigens testhalber der serienmäßige
Bremsbowdenzug montiert. Der wird wirklich beim Einfedern gestrafft.
- Weil die Knickung des Bremsbowdenzugs bei den Gletter-Lösungen nicht so stark ist wie bei HPN (sie
ist am ausgeprägtesten im ausgefederten Stand), ist die Bremswirkung
besser.
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Anmerkungen zum Getriebe
- bei mir derzeit (11/04: erst 26.000 km) alles in Butter (bzw. in Castrol
75W-140)
- viele berichten von Problemen (siehe die einschlägigen Foren):
Fakten und Vermutungen zu den Problemen:
- eine gute Darstellung der Getriebetechnik findet
sich bei Powerboxer!
Irrtum Nr. 1: "hohe Drehzahlen im Getriebe lassen es krachen".
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- Es gibt sehr wohl
eine Primäruntersetzung (aber nicht vor dem Getriebe, sondern im
Getriebe und somit wird die Schwungmasse dieser Welle in die
Gesamtschwungmasse nach der Kupplung mit einbezogen - dazu aber
später). Die Zwischenwelle
hat etwa 1:2.
- In der gleichen Größenordnung liegen viele typisch
japanische Primäruntersetzungen. Meine ohnehin nicht hoch drehende XT
hatte jedoch 1:2,57.
Irrtum Nr. 2: "die Neigung zum Krachen liegt an der Trockenkupplung
und ein wenig auch am zähflüssigeren Getriebeöl".
Folgende
Gedankenkette:
- die bei BMW verwendete Trockenkupplung hat die Eigenart, wirklich 100% zu trennen. Bei
Japanern hat man meist eine Ölbadkupplung, die nicht vollkommen trennt,
weil durch das Öl noch ein wenig Kraft übertragen wird. Soweit
richtig.
- während des Schaltvorgangs zwischen 2 Gängen besteht für einen
kurzen Moment kein
Kraftschluss mehr zwischen den 2 Getriebewellen, d.h., sie können
gegeneinander gedreht werden. Die Kupplung sei bereits vorher gezogen
worden. Jetzt wird die Ausgangswelle noch vom Hinterrad angetrieben, die
Eingangswelle jedoch wird weder von der Kupplung her (auch nicht ein
bißchen, weil die Trockenkupplung eben 100% trennt) noch von der
"anderen Seite" her angetrieben. Soweit auch richtig.
- Eine mögliche Interpretation wäre nun: "also wird die Drehzahl
der Eingangswelle schnell abfallen, verstärkt durch das im Vergleich zu
Motoröl zähere und auch noch in der Regel kühlere Getriebeöl. Somit
entsteht schnell ein Drehzahlunterschied der beteiligten Komponenten,
und wenn jetzt der "neue" Gang einrastet - dann kracht's."
Hierin sind jetzt 2 Fehler:
- das kumulierte Trägheitsmoment aller Bauteile des Systems
"hinter" der Kupplung (auch Teile der Kupplung gehören
dazu: grooßer Durchmesser ð guuter Brummkreisel) bis genau zu
dieser kurzfristigen Trennungsstelle zwischen Ein- und Ansgangswelle
ist keine-ahnung-wie-hoch-und-in-welcher-einheit-man-das-angibt,
allein die Masse beträgt sicher einige Kilogramm. Jedenfalls
leuchtet es ein, daß sich so ein System, sich mit grob halber
Motordrehzahl drehend, nicht in Sekundenbruchteilen erheblich
abbremst.
- demgegenüber ist der "bremsende" Einfluß des
"zäheren" Getriebeöls vernachlässigbar. (Das die
Zahnräder ohnehin nur mit den Spitzen in das Öl eintauchen,
dürfte bekannt sein.)
Und woran liegt es nun?
- Aber jetzt sind wir der Hauptursache des Krachens auf der Spur: es ist die große
"Gesamtschwungmasse" aller Teile nach der "Trennfuge"
Kupplung und "vor" der Ausgangswelle, also:
- die sich mit der Eingangswelle immer mitdrehende Kupplungsscheibe
- die Zwischenwelle
- die Eingangswelle samt aller ihrer kraftschlüssigen (also immer mitdrehenden)
Zahnräder
- sogar deren "Partner-Zahnräder" auf der Ausgangswelle
zählen noch mit (siehe dazu "Powerboxer",
Bild 5).
Wenn also die Drehzahlen dieses Systems und das des zweiten Systems, dessen
Teile kraftschlüssig permanent miteinander verbunden sind, als da wären:
- Ausgangswelle plus einige Zahnräder der Eingangswelle,
- Kardan,
- Achsantrieb,
- Hinterrad ...
... nicht übereinstimmen, dann gibt es bei BMWs eben keinen
kleinen Klick, sondern eben einen großen Klonk beim
"Synchronisieren". Es ist also eine Frage des Schaltens: macht
man es richtig, dann "trifft man den Punkt" und es kracht
nicht.
Nur daß das Schalten bei Japanern viel weniger Konzentration bedarf ...
- nach diesen Überlegungen ist mein persönlicher Eindruck nicht
überraschend: es kracht dann am lautesten, wenn zu langsam geschaltet
wird und vor allem beim Runterschalten (außer vom 1. in den 2. und vom
2. in den 3., warum
hierbei und bei den anderen "Rauf-Schaltungen" nicht so sehr,
kann ich mir auch nur vage erklären). Außerdem bei kaltem Öl.
Und die Lagerschäden?
- Irrtum Nr. 3: Lagerschäden werden nicht verursacht durch vermeintlich
hohe Drehzahlen (s.o.) und auch nicht durch vermeintlich hohe Temperaturen
(Japanergetriebe laufen in bis zu 140° heißem Motoröl), und schon gar nicht durch die Schrägverzahnung
des 5. Gangs, die axiale Kräfte unheilvoll wirken läßt. Die Ursache für
die meisten Lagerschäden liegt außerhalb des Getriebes:
- der Paralever der GS ist kinematisch eine durchaus anspruchsvolle
Sache. Das Problem ist, daß die Kardanwelle beim Ein- und Ausfedern
etwas länger und kürzer wird (bzw. werden muß), dazu gibt es den sog.
"Längenausgleich". An einer Stelle ist sie dazu getrennt, der
eine Teil hat eine Innenverzahnung, der andere eine
Außenverzahnung.
- Die Welle der GS läuft (anders als die der G/S, und diese verursacht mangels Paralever auch
nur sehr geringe Längenänderungen) nicht im Ölbad, sondern trocken.
Die Längenausgleichs-Verzahnung wird ab Werk mit einem Superfett namens "Staburags"
geschmiert - aber selbst das hält nicht ewig. Vor allem wenn hohe Kräfte
(Gasgeben) bei starken Federbewegungen übertragen werden (also Geländefahrt), wird in
dieser Verzahnung dann doch irgendwann mal Metall auf Metall gleiten -
aber mit wesentlich höherem Widerstand.
- Also "drückt und zieht" die Kardanwelle dann an den Lagern
der Ausgangswelle - und das mögen die auf Dauer gar nicht.
-
| Das Problem Längenausgleich konnten die BMW-Ingenieure mit der
1200er praktisch vollständig lösen: die Kardanwelle ändert sich
längenmäßig fast überhaupt nicht mehr. Schwer zu erklären, aber
schon von außen zu erahnen: schaut euch nur mal die Lagerung des hinteren Gelenks
an: sie sitzt nicht mehr in der Mitte, sondern nach unten versetzt, und
dieser Versatz kompensiert kinematisch vermutlich einen, der
woanders sonst eben für den Längenversatz sorgen würde. Mir
persönlich genügt diese Ahnung, alles weitere ist Maschinenbau. Ich frage mich
nur: warum nicht gleich so ...? |
 |
Ausdistanzieren - ist das sowas wie Mobbing
...?
- Mit "Ausdistanzieren" wird das korrekte Einstellen des
Axialspiels der Getriebewellen beim Zusammenbau bezeichnet.
- Kein Irrtum: das sog. Ausdistanzieren ist zeitaufwendig und Zeit ist nicht
erst seit heute Geld.
- Viele BMWs
wurden mit schlampig zusammengebauten (ausdistanzierten) Getrieben ab Werk
oder den Werkstätten ausgeliefert. Erfahrungen
zeigen hier z.B. Spiele von 0,3 bis 0,5 statt 0,05 mm! Und das ist eine weitere Ursache für Schaltprobleme und
sogar bis hin zu Lagerschäden.
(Dank allen an entsprechenden Diskussionen Beteiligten für Kritik & Hinweise.)
Noch eine tolle Zusammenfassung aus dem HPN-Forum:
(von "~Clemens", Zitat
Anfang)
Änderungen über die Baujahre
- Von außen erkennt man an der kurzen Eingangswelle, daß das Getriebe zur
'81 eingeführten, leichten Kupplung paßt. '82 wurde der Schaltautomat
abgeändert, um zu verhindern, daß die Rolle an den Gipfeln hängen bleiben
kann. (Definiertere Täler zur Vermeidung von Zwischenleerläufen.) '85
wurde der Seeger-Ring auf der Abtriebswelle hinwegverschlimmbessert und '95
(ab Getriebenummer 240765) reumütig wieder eingeführt.
- Anfang der 80er gab's offenbar irgendwelche Toleranzprobleme, die dazu
führten, daß die Kuh ihre Kupplungsverzahnung auffrißt. Was es damit
genau auf sich hat, kann ich nicht sagen. Ist letztlich im Nebel gebliebenes
Hören-Sagen aus diesem Forum. Ich habe nachgefragt, aber keine Antwort
erhalten.
- Die Seriennummer befindet sich links, unterhalb der Luftfilters. Eine
Datumsuhr ist an der vorderen Stirnseite angegossen.
Qualität
- Generell kann man sagen, daß in der Presse permanent an dem Getriebe
rumgenörgelt wurde, und daß wohl auch permanent auf Herstellerseite
irgendwelche Verbesserungen versucht wurden, ohne daß dies in jedem Fall in
geänderten Teilenummern zum Ausdruck kommt. ... Man kann also
letztlich nicht aus dem Baujahr auf die Qualität schließen, sondern muß
mit dem leben, was man hat. Nach allem, was ich bislang in Erfahrung
gebracht habe, kann man ein vorhandenes Getriebe dadurch verbessern, daß
man
- den evtl. fehlenden Seeger-Ring nachrüstet
- die Wellen sorgfältig ausdistanziert
- das Radial-/ Kippspiel des 5.Gang-Rades auf der Abtriebswelle
korrigiert (erfordert Materialauftrag auf der Welle)
- die Kurvenscheibe des Schaltautomaten glättet
- die Kunststoffschaltrolle durch ein Kugellager oder eine Stahlrolle
aus dem K-Getriebe ersetzt
- alle Schaltklauen und Fenster auf Umschlag zusammenpaßt, so daß in
allen Stellungen ein einheitliches Tragbild entsteht
- auf der Abtriebswelle vorne ein haltbareres Lager mit sieben statt
sechs Kugeln einsetzt.
- Es scheint wirklich so zu sein, daß die Paralevermodelle mehr Getriebe
hinrichten als andere.
- These: Beim Einfedern übt die Kardanwelle axialen Druck auf die
Abtriebswelle aus, was auf Dauer das vordere Lager zerstört.
- Antithese: Die Kardanwelle ist - von Kreuzgelenk zu Kreuzgelenk -
genauso lang, wie die Hinterradschwinge vom vorderen zum hinteren
Lagerpunkt. Deshalb kann sie federn wie sie will, es gibt keinen
Druck nach vorne!
- These: Der Knickwinkel der Kardanwelle ist beim Paralever viel
größer als bei der konventionellen Schwinge. Dadurch gibt's 'ne
ungleichförmige Drehbewegung und pulsierende, radiale Kräfte.
- Antithese: Die ungleichförmige Drehbewegung wird durch das zweite
Kreuzgelenk perfekt kompensiert. Es dreht sich also nur das
Mittelteil der Welle mit pulsierender Winkelgeschwindigkeit, aber
eine gleichförmige Bewegung der Abtriebswelle kommt auch als
gleichförmige Bewegung am Hinterrad an. Die pulsierenden
Radialkräfte müßten dem hinteren Lager der Abtriebswelle
zusetzen, in Realität versagt aber fast immer nur das vordere.
- Antiantithese: Das gilt wohl nur
solange die Kardanwelle nicht in ihrem Ruckdämpfer verdreht
ist. Und wenn man hier so liest gibt es wohl keine Kardanwelle,
die nach einer gewissen Laufleistung nicht verdreht ist.
- Hmm? Jedenfalls schmiere ich einmal im Jahr die hintere
Längsverzahnung!
Zitat Ende.
- Siehe zu den 2 (fluchtenden oder verdrehten) Kreuzgelenken auch hier
- siehe viele weitere Aussagen aus den beiden Foren auch in "Tips
& Tricks", Kapitel "Kardan und Getriebe"
Übersetzung
- Zum Thema "langer 5. Gang": einige Gangdiagramme, alle erzeugt mit dem genialen Übersetzungs-/Getrieberechner
"Geardata" !
- Rein vom optischen Gefühl her wirkt die Kurvenschar mit dem langen 5. Gang
harmonischer, und daß der Sprung vom 4. in den 5. kleiner als die anderen
ist, weiß auch jeder.
- Ich weiß jedoch nicht, ob der Drehzahlunterschied von ca.
250
U/min bei Tempo 100 wirklich das Geld und/bzw. den Aufwand wert ist. Wobei
man natürlich nicht alles rein rational sieht.
- Persönliche Meinung: wenn man ohnehin ans Getriebe ran muß, dann OK
(rein zufällig
paßt das ja zu dem
hier)
- Wer einen langen 5. Gang hat, findet
ihn (natürlich...) gut. So auch ich seit März 2006
.
| R80 GS (6. Gang = langer 5.): |
R 100 GS (6. Gang = langer 5.): |
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100 km/h:
normaler 5. Gang: ~4100 U/min
100 km/h:
langer 5. Gang: ~3900 U/min
4000 U/min im 1. Gang: ~33 km/h |
100 km/h:
normaler 5. Gang: ~3950 U/min
100 km/h:
langer 5. Gang: ~3750 U/min
4000 U/min im 1. Gang: ~35 km/h |
- Interessanter finde ich die Kurven der 1150er mit "langem" 6.
und der 1200er (bis 2007) im Vergleich. Letztere übrigens auch zur 100GS!
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R 1150 GS: |
R 1200 GS: |
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100 km/h 6. Gang: ~3150 U/min |
100 km/h 6. Gang: ~3500 U/min |
- Vergleich 1100 GS mit 1150 GS ("langer 6.")
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R 1150 GS |
R 1100 GS |
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100 km/h 6. Gang: ~3150 U/min 100 km/h 5. Gang: ~4100 U/min
4000 U/min im 1. Gang: ~42 km/h |
100 km/h 5. Gang: ~3700 U/min
4000 U/min im 1. Gang: ~38 km/h |
- Vergleich 1150 GS mit verschiedenen HAG:
|
R 1150 GS normal (HAG 31/11=2,82) |
R 1150 GS mit HAG der 850er (32/10=3,2) |
R 1150 GS mit HAG der 850er (37/11=3,36) |
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100 km/h 6. Gang: ~3150 U/min 100 km/h 5. Gang:
~4100 U/min
4000 U/min im 1. Gang: 44 km/h |
100 km/h 6. Gang: ~3600 U/min 100 km/h 5. Gang:
~4500 U/min
4000 U/min im 1. Gang: 39 km/h |
100 km/h 6. Gang: ~3750 U/min 100 km/h 5. Gang:
~4800 U/min
4000 U/min im 1. Gang: 37 km/h |
- Vergleich 1200er bis 2007 und ab 2008: kürzerer Sekundärantrieb (2,833
ð 2,917)
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R 1200 GS bis 2007 |
R 1200 GS ab 2008 |
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100 km/h im 6. Gang: ~3550 U/min |
100 km/h im 6. Gang: ~3650 U/min |
| Typ |
bei 4000 U/min
im 1. Gang |
Drehzahl bei 100 km/h
im
höchsten Gang |
Spreizung
1.-5. Gang |
Spreizung
1.-6. Gang |
| R 80 GS Serie (32/10) |
34 |
4100 |
2,93 |
- |
| R 80 GS langer 5. (32/10) |
34 |
3900 |
3,09 |
- |
| R 100 GS Serie (34/11) |
35 |
3950 |
2,93 |
- |
| R 100 GS langer 5. (34/11) |
35 |
3750 |
3,09 |
- |
| R 1100 GS Serie (33/11) |
39 |
3700 |
2,86 |
- |
| R 1150 GS Serie (HAG 31/11=2,82) |
44 |
3170 (6) / 4100 (5) |
2,27 |
2,91 |
| R 1150 GS Adv (HAG 31/11=2,82), kurzer 1. / kurzer
6. |
38 |
3630 (6) / 4100 (5) |
2,63 |
2,96 |
| R 1150 GS HAG 850er (32/10=3,2) |
39 |
3600 (6) / 4650 (5) |
2,27 |
2,91 |
| R 1150 GS HAG 850er (37/11=3,36) |
37 |
3770 (6) / 4850 (5) |
2,27 |
2,91 |
| R 1200 GS bis 2007 |
41 |
3550 (6) |
2,51 |
2,82 |
| R 1200 GS ab 2008 |
40 |
3650 (6) |
2,52 |
2,80 |
| R 1200 GS ab 2010 |
|
|
|
|
- Persönliche Wertung:
- die größte Spreizung haben die 2V-Getriebe - selbst "Serie"
ist sie noch
größer wie die 1150er mit ihrem superlangem 6. Gang. Erst recht
gilt dies natürlich mit den nachrüstbaren "langen 5." und "kurzen 1." (letzterer
ist hier nicht dargestellt).
- der 1. Gang der 1150er ist m.M. eindeutig zu lang - daher gab es
auch das "Endurogetriebe", allerdings zwangsweise gepaart mit "kurzem" 6.
- die zweitgrößte Spreizung hat das 1100er-Getriebe - gepaart mit dem
zweitkürzesten 1. Gang, und das ist beides gut so!
- seit der 1150er wird bei der 1200er der 1. Gang so ganz langsam wieder Richtung "Enduro"
getrimmt - jedoch nicht durch eine (ohne weiteres
motorcharakteristik-kompatible!) Spreizungs-Erhöhung (die wird immer
kleiner
),
sondern durch ein kürzeres HAG (oder Primär, das weiß ich nicht).
Endantriebe
| Zähne |
Übersetzung |
Tacho |
Typ (bis 1988) |
Typ (88-96) |
Typ (4V) |
|
11/31 |
2,82 |
- |
|
|
R 1100 GS (opt.), R1150 GS |
|
12/34 |
2,83 |
- |
|
|
R 1200 GS bis 2007 |
| 11/32 |
2,91 |
0,670 |
R 90 S
|
|
|
| 11/32 |
2,91 |
0,670 |
R 100 S, R 100 CS
|
|
|
|
12/35 |
2,92 |
- |
|
|
R 1200 GS ab 2008 |
| 11/33 |
3,00 |
0,691 |
R 90 S (opt.) |
|
|
| 11/33 |
3,00 |
0,691 |
R 100
|
|
|
| 11/33 |
3,00 |
0,691 |
R 100 RS/RT/T
|
|
R 1100 GS |
| 11/34 |
3,09 |
0,711 |
R 100/7, R100RT, R100RS
|
R 100 GS/R |
R 850 R |
| 10/32 |
3,20 |
0,737 |
R 75/6, /7
|
|
|
| 10/32 |
3,20 |
0,737 |
R 80 ST
|
R 80 GS |
R 850 GS |
| 10/32 |
3,20 |
0,737 |
R 80/7, R 80 Monolever
|
|
|
| 10/32 |
3,20 |
0,737 |
R 90/6
|
|
|
| 11/37 |
3,36 |
0,773 |
R 60/6, /7
|
|
|
| 11/37 |
3,36 |
0,773 |
R 75/6
|
|
|
| 11/37 |
3,36 |
0,773 |
R 80/7
|
|
|
| 11/37 |
3,36 |
0,773 |
R 80 G/S, R 80 ST
(opt.)
|
|
R 850 GS (opt.) |
| 9/31 |
3,44 |
0,782 |
R 65, R 65 GS, R 65 LS
|
|
|
| 9/32 |
3,56 |
0,819 |
R 65
GS (Behörden F & DK)
|
|
|
| 9/32 |
3,56 |
0,819 |
R 60/7 von 1978
|
|
|
| 9/35 |
3,89 |
0,888 |
R 45 mit 26 kW
|
|
|
| 8/34 |
4,25 |
0,970 |
R 45 mit 20 kW
|
|
|
Paralever
-
hier
ein toller (englischer) Artikel über die Funktionsweise des
Paralevers - warum er den Gummikuh-Effekt
eliminiert (und hier die
lokale PDF-Kopie)
-
die Kardanwelle läuft im Gegensatz zum
Vorgänger Monolever trocken in seinem Tunnel. Das ist die Ursache für
eine Reihe von Problemen, über die viele Besitzer klagen, und die beim
Monolever nicht auftreten.
-
Warum hat man beim Paralever die Ölfüllung
weggelassen, die sich doch bei allen Vorgänger-Modellen so bewährt hat?
Von der /2 von 1955 über die /5er bis zur
G/S?
|

|
-
Hierzu liest man, daß diese "Trockenlegung" erst in
letzter Minute erfolgte, weil man Angst hatte, daß bei einem Riß im
unteren Faltenbalg das ganze Öl sich ziemlich direkt auf den
Hinterreifen ergießen würde. Die ersten Modelle haben wohl auch noch
einen Anguß oben und unten, der nahelegt, daß dort einmal Einfüll- und
Ablaß-Schraube sitzen sollten.
Siehe Fotos rechts ð: die stammen aus
BMW-Druckwerken kurz nach bzw. vor der Einführung, es wurden wohl
Vorserienexemplare fotgrafiert. Hier sind sogar noch die Schrauben
erkennbar!
|
 |
- Das rechte ð Bild stammt aus einer
Verkaufsanzeige, es ist aussagegemäß die Rahmen-Nummer 106 von
November 1987.
Man sieht nicht nur den Anguß (den "runden Hubbel"), der an
vielen 88er Exemplaren vorhanden ist, sondern schon eine Anfräsung -
oder wurde hier das Gewinde schon eingeschnitten und mit einem
Gewindestopfen verschlossen?
|
 |
Getriebeschäden häufiger beim Paralever - warum?
- liest man in den einschlägigen Foren, meint man diesen
Zusammenhang zu sehen. Woran könnte es liegen?
Grundsätzliches zum Paralever
- aufgrund seiner Geometrie benötigt das Paralever-System einen
Längenausgleich an der Kardanwelle. Dieser ist über die
"Schiebeverzahnung" am hinteren Ende realisiert, den man immer schön
mit dem berühmten "Staburags" fetten soll.
- warum hat man denn nun die Sache
nicht so konstruiert, daß eben keine Längenänderung stattfindet?
Dazu müßten also die verschiedenen Gelenk-Punkte ein Parallelogramm
bilden.
- eins der Ziele des Paralevers war/ist, das bei den
Kardanschwingen mit einem Gelenk starke Aufstellmoment zu verringern
- aber nicht vollständig! Man wollte es deutlich reduzieren, aber
nicht auf Null, denn ein gewisser Restbetrag ist gar nicht schlecht,
dadurch erhöht sich die Traktion bzw. verringert sich das
"Aufrichten" des Motorrades (hinten runter, vorne hoch).
- Das "Parallelogramm" ist in Wirklichkeit keines, sondern ist
vorne ein wenig höher. Als Resultat bleibt ein geringes, erwünschtes
Aufstellmoment, das dem Einsinken des Hecks beim Beschleunigen
entgegen wirkt. Gelegentlich war von einer effektiven Schwingenlänge
von ~1700mm zu lesen, so daß also der "virtuelle Schwingendrehpunkt"
irgendwo im Vorderrad wäre.
- durch das Verlassen der Parallelogramm-Form entsteht jedoch der
Bedarf an einem Längenausgleich.
- die neue 1200er benötigt nun angeblich keinen Längenausgleich
mehr. Aber obige Schilderung ist nur grob vereinfacht, und es gibt
noch eine Reihe weiterer Bewegungsmöglichkeiten, die man eben
geschickt oder weniger geschickt sich gegenseitig neutralisieren
lassen muß, die außerdem noch vom Bauraum her passen müssen
(Stichwort "Kreuzspeichen"!), usw. - alles nicht so ganz einfach
...!

Kausalkette 1 - hat aber an einer Stelle einen Fehler
- Einflussgrößen:
- (1) eine "in sich verdrehte" Kardanwelle verursacht kleine
Längenänderungen der Kardanwelle bei jeder Umdrehung
- (2) trockenlaufende Schiebeverzahnung, die den Längenausgleich
zwar schafft, aber dabei noch Axialkräfte überträgt und nicht
"absorbiert"
- (3) Axialkräfte gelangen aufs
Getriebe-Ausgangswellenlager, welches dieses gar nicht mag
- Als 4. Einflußgröße ist der Knickwinkel zu sehen, der bei der Straßenversion
geringer ist und daher haben diese viel seltener Probleme zu beklagen.
- vergrößerte Federwege verschärfen die Problematik weiter ...!
- Geländebetrieb nutzt den möglichen Knickwinkel stärker aus
- Als 5. Einflußgröße ist natürlich ein Drehmoment erforderlich, was
groß genug ist, die Welle im Ruckdämpfer dauerhaft zu verdrehen:
- aha, daher haben also 800er das Problem seltener, getunte
Exemplare öfter
- Geländebetrieb induziert Dremomentspitzen (abhebendes /
aufsetzendes Hinterrad)
- die Verknüpfung der 5 Dinge wäre demnach also etwa so:
|
hohes Drehmoment |
ð |
dauerhafte Verdrehung des Ruckdämpfers |
ð
ð |
Welle ändert ihre Länge bei jeder Rotation:
minimal, aber dafür sehr oft |
ð |
Längenausgleich ist überfordert |
ð |
Axialkräfte auf Lager der Getriebeausgangswelle |
ð |
Ärger |
|
Knickwinkel groß genug |
Kausalkette 2: dürfte stimmen
- in der Aussage (1) von oben steckt der Fehler. Die rotierende
Kardanwelle verursacht keine Längenänderungen, sondern es ist eine
ungleichförmige Rotation: mal etwas schneller, mal etwas langsamer. Warum?
- nehmen wir mal ein einzelnes Kardangelenk:
- wenn 180° gestreckt, verhält sie sich wie ein Rohr. Keine
Längenänderungen, gleichmäßige Übertragung der Drehung.
- wenn 90° geknickt, kann sie in einer bestimmten Stellung des
Kreuzes keine Kraft übertragen. Also etwas weniger knicken, dann
kann man es sich vorstellen: das abgetriebene Ende dreht sich mal
schneller, mal langsamer. Das ist prinzipbedingt! Man hat also
"Drehschwingungen". Aber keine Längenänderungen! Woher auch? Die
Achsen der beiden Gelenkachsen schneiden sich in einem Punkt , genau
in der Mitte, und auf de beiden gedachten Halbachsen.
- Aber die Drehpulse haben wir nun mal. Je kleiner der
Knickwinkel, umso harmloser wird der Effekt. Also: Kardanwellen
sollte man nicht zu sehr knicken - aber genau das ist beim Motorrad
mit relativ kurzen Schwingen und Enduros mit langen Federwegen
unvermeidlich. Problem!
- und jetzt kommt's: nehmen wir mal eine Kardanwelle mit 2 Gelenken,
die genau "fluchten". Was passiert?
- Korrekte Ausrichtung heißt, daß die Kreuzgelenkachsen, die am
Mittelteil der Welle gelagert sind, in einer gemeinsamen Ebene
liegen. Stehen sie stattdessen senkrecht zueinander, so addieren
sich die Ungleichförmigkeiten.
- hinter dem ersten Gelenk, im Mittelteil der Welle "pulsiert" es
also
- und das 2. Gelenk neutralisiert den Effekt wieder ...! Nur in
der Mitte pulsiert es, und da stört es keinen.
- Fazit:
- fluchtet eine zweigelenkige (Paralever-)Kardanwelle, ist sie
einer eingelenkigen sogar überlegen
- ist sie verdreht, überträgt sie Drehimpulse.
- Nun gibt es aber nun mal die zwangsläufig (aufgrund des
"Geometriefehlers" von oben) auftretenden
Längenänderungen, die über die Schiebeverzahnung ausgeglichen werden müssen.
Je mehr (rotierende) Kraft die Schiebeverzahnung übertragen muß, umso
schwerer fällt ihr das. Und nun auch noch diese Drehimpulse: wie ein paar
zig Mal pro Sekunde Gas weg und wieder auf. Einleuchtend, daß das den
Längenausgleich behindert. Ergebnis: Axialkräfte auf die Getriebelager
ð Ärger.
Abhilfe
- hier ein Posting (Original
hier) zu der Sache mit den "Rotationspulsen" und was passiert, wenn die
2 Gelenke nicht mehr fluchten, und was man tun kann:
Airhead Paralever driveshaft phasing
My 1993 R100GSPD, Rocinante, has taken me to school on this issue.
About 20 months ago, while preparing to ride to Alaska and Prudhoe
Bay with my brother & my nephew (my greatest ride EVER), I swapped the
driveshaft with one that had fresh u-joints. I pulled the still
seemingly good driveshaft out of bike when I installed the rebuilt unit.
The bearings on the old shaft's u-joint felt nice and tight.
I made it through the last two summers and one winter without
problems on the rebuilt shaft.
A few weeks ago, the bike had that "clunk," and I pulled the
driveshaft out. The front u-joint had shed it's bearings.
I inspected my old driveshaft and the one I had just taken out of the
bike. I put them each in a vise and checked to see if the the front and
rear u-joints were "in phase," meaning that the u-joint's "U's" that are
fastened to the shaft body/rubber damper assembly, are parallel. I put
small straight-edged rulers on these pieces and a visual inspection
showed BOTH shafts had their u-joints about 7 degrees out of phase.
CONSTANT VELOCITY (CV) joints have their input & output sides running
at a constant velocity with each other regardless of angle (thus the
name). Airheads tech guru Oak Okleshen, was working on a CV joint
retrofit for the early paralevers, but development costs (and perhaps
projected product liability costs?) have indefinately stalled this.
Understandable, considering how small of a market for such a conversion
would be.
U-JOINTS, with constant-speed inputs, have small accelerations/deaccelerations
when you run them anywhere except at zero angle, and those accelerations/deaccelerations
increase as you increase the angle of the bend. Unlike the driveline
u-joints you find on rear wheel drive cars, the Airhead Paralever
u-joints run at a rather extreme angle, thus greater accelerations/deaccelerations.
Having the u-joints in phase, or in alignment, minimizes the affects
of these accelerations/deaccelerations. Likewise, an out-of-phase shaft
has the u-joints "fighting" each other, and beating that poor rubber
damper like a red-headed stepchild with each rotation.
The natural rubber damper in the driveshaft between the out-of-phase
u-joints breaks down from the added stress and the shaft twists even
more, pulling it more out of phase, which adds more of the hammering
stress, which then pulls it even more out of phase...a cascade effect,
mind you.
I am now of the belief that simply replacing the u-joint bearings and
not addressing the phase issue is throwing good money after bad.
OPTIONS:
ANOTHER BIKE--and lose the otherwise owner-friendly panache of this
wonderful airhead. An giving up Barley Therapy.
NEW BMW DRIVESHAFT--expensive, but will give you a servicable life
for, what, 20,000 to 40,000 miles? At this point, a chain drive begins
to sound real good, validating the first option.
SOLID SHAFT--but if the miserly BMW bean counters at the time were
willing to risk catastrophic transmission failure by leaving out that
lousy $.85 circlip, how could they justify the expensive,
rubber-dampened driveshaft assemblage if a simple piece of metal rod
would work in its place? That rubber damper has a purpose, perhaps to
protect the final drive or transmission. Heck, my Honda CL90 has a
rubber "cush hub" between the rear sprocket and the hub to protect the
driveline from the titanic forces that wee thumper, no doubt, unleashes.
We're dealing with about 10 times the power with the Airhead driveline
from the 90. I am skeptical of the long range utility of the solid-shaft
solution. Anybody have any real information, data or experience on this?
REPLACE THE DAMPER--this is the solution I am pursuing. Guy Henderson
(209-962-7500 guy@hendersenprecision.com) pulls out the worn natural
rubber piece and replaces it with one made of urethane rubber of the
same durometer, which, according to Guy, should stay in phase about 3
times longer than the stock, perhaps 90,000 miles? Cost, currently, is
$175, for this urethane piece installed. He has more info in the
advrider vendor forum.
Link:
http://www.advrider.com/forums/showthread.php?t=130764&highlight=driveshaft+confusion
It doesn't hurt that Guy is an Airhead GSPD AND an Indian rider (a
fellow after my own heart!).
Thoughts, fellow Airhead GS'ers?
- hier die solcherart überarbeitete Kardanwelle (Link
oben). Ich möchte betonen, daß ich keinerlei Verbindungen zum
"Hersteller" habe. Mir erscheint einfach nur die Ursachenkette als logisch.
BMW Paralever Driveshaft Remanufacturing
I am offering the complete driveshaft remanufacturing service for the
Paralever model BMW's.
This includes:
1) Replacement of stock rubber damper with a Urethane damper made to
match the customers specifications and usage. (This cures the out of
phase problem that plagues these shafts). Made in three styles:
Stock: Mimics the stock unit from BMW, for spending the majority of
miles on the road with the occasional fire road jaunt, but offers the
best dampening effect.
Intermediate: Closer spread of on/off road percentage, with some
trail riding and high stress situations.
Off Road: For the utmost in strength for off road riding. Dampening
qualities are deminished, but still much better than a solid shaft.

2) Conversion of driveshaft to accept, and installation of two heavy
duty, high quality u-joints with grease fittings. The joints are held in
place with circlips.
3) 6 month or 15,000 mile warranty (whichever comes first).
4) Return shipping to addresses in the Continental United States. (Other
addresses will be charged actual shipping cost, per customers requested
carrier.)
Pricing: $450.00
Please contact me with any questions:
Guy Hendersen
(209) 962-7500
guy@hendersenprecision.com
www.hendersenprecision.com
PM me or....reply to this thread.
-
Hier die Erfahrungen eines Kollegen aus Deutschland
(betreffs der Kosten):
Hallo Leute
...
Am 15.05.07 habe ich dann die Welle mit DHL per Luftfracht in die
USA geschickt, Kostenpunkt = 48 Euro. Die Kosten für die Reparatur
und für die Rückfracht habe ich dann per International Money Order
durch meine Sparkasse in die USA überwiesen, wobei die Summe als
Scheck ausgestellt wurde, auszahlbar an Guy Hendersen.
Kosten für Rep. + Fracht + Gebühren (Sparkasse, Scheck) : 158,29
Euro.
Die Welle war am 25.05.07 in den USA und das Geld am 01.06.07 .
Guy schickte die Welle repariert am 20.06.07 bei sich ab, ich konnte
sie mir dann am 19.07.07 beim Zoll abholen, gegen eine Gebühr von
33,12 Euro (Steuern auf Neuteile und Fracht). Insgesamt hat also die
ganze Sache 239,41 Euro gekostet.
...
(Stephan)
- Bisher (11/2007) ist mir dieses ganze Thema erspart geblieben.
Tuning
Die 2V-Tunerszene
Fundsache aus dem Forum - hier sind fast alle bekannten Namen drin:
- Ich wollt' ja auch mal meine Kuh ein wenig aufgePepperlt HaPeN, damit
ich nicht immer so rumSchleichern muß und damit ich mit den Siebenrockern
mithalten kann. Aber Mann-o-Manni: WüDo Geld geScheffert Wirth! Die Kosten
Glettern ja echt fLottmann. Tja, da gehen sie hin, die Fränkel. Als mein
Banker den Schek gesehen hat, dachte er zunächst an einen Schalbernack. Dann
ist er in Silent-Hektik verfallen und hat mich gefragt, ob ich öhlins noch
ganz KnoScher sei. "Du bist doch kein RömerKayser!" Aber mein
Wunsch war schon Vom Eysernen Willen durchdrungen, und daher hab' ihn
angeschnauzt: "Carillo - irgendwer muß ja schließlich die Wirth-schaft ankurbeln,
bevor hier alles den Kallenbach runter geht!" Da ist er glatt in Ohnmacht
geFallert, der Spiegler-Verderber! Das geht einem doch auf'n Kexel, so was!
(Autor: "Clemens", kleines Update von mir.)
Siebenrock-Satz
- dies alles sind nicht meine eigenen Erfahrungen, aber das Thema
800 ð 1000 cm³ beschäftigt mich schon ...
- Tests:
- es gab dazu mal einen Testbericht in einem der MO-BMW-Sonderhefte
- hier noch ein kleiner Testbericht (Link
& Kopie)
- die Mehrheit empfiehlt für das Tuning der 800er den "Replacement-Kit", nicht den "Power Kit".
- Grund: die
Stufe im Kolben des "Power Kit" scheint gerne Ölkohle anzulagern
(wenn diese infolge anderer Probleme irgendwo herkommt, z.B. aufgrund
verschlissener Ventilführungen) und dadurch Klingeln
auszulösen.
- Achtung: man muß bei Verwendung des "Replacement-Kits" bei
einer 800er die Zylinderköpfe auf die größere Bohrung anpassen
lassen. Das kostet (z.B. bei Q-Tech) 80 € für beide.
- 2 leistungssteigernde Wirkungen:
- Leistungszuwachs (Aussagen Siebenrock):
- 800 ð 1000 cm³ mit 32er Vergasern:
Leistung: 50 ð 60 PS, bei R 80 R (Straßenauspuff) 64 PS
Drehmoment: 57 ð 73 Nm
(hierauf erstreckt sich das TÜV-Gutachten des "Power Kits"=
- 800 ð 1000 cm³ mit 40er Vergasern:
Leistung und Drehmoment wie "1000er Serie ð
1000er
Siebenrock"
(hierfür gibt es kein Gutachten von Siebenrock)
- 1000er Serie ð 1000er Siebenrock:
Leistung: 60 ð 67 PS (GS und R werden
hierbei eigenartigerweise nicht unterschiedlich angegeben)
Drehmoment keine Angabe
(hierauf erstreckt sich das TÜV-Gutachten des "Replacement Kits")
- Gewicht der Kolben:
- ähnlich den 800er Kolben, auf die laut Aussage einiger die
Kurbelwelle ausgelegt ist, somit weniger Vibrationen
- und schnelleres Hochdrehen
- es handelt sich um Schmiedekolben
- alles weitere in den Foren (ð Links) und
dort suchen!
- ansonsten habe ich viele Postings im entsprechenden Abschnitt meines
"Tips & Tricks-Dokuments"
zusammengefaßt (Kapitel "Siebenrock"):
- in den Foren gibt es auch noch Debatten über "32er oder 40er
Vergaser":
- Auch diese siehe "Tips
& Tricks-Dokument".
- Ich selbst werde, wenn es dann einmal soweit ist, auf
jeden Fall die 40er montieren.
- ferner wird dann bei 40ern noch diskutiert, ob ein
2. großer
Schnorchel sinnvoll ist, oder die Umrüstung auf den alten
Rundluftfilter mit Löchern im Ansauggehäuse
- Doppelzündung und Klingeln:
- die Mehrheitsmeinung ist, daß es bei beiden Kits ohne zusätzliche
Verdichtungserhöhung ohne Doppelzündung geht.
- Getankt wird dann von allen Usern Super, manche müssen auch "Super
Plus" tanken, und nur sehr selten wird gesagt, daß es auch mit
Normal geht
- gelegentliches Klingeln: oft durch Ölkohle und diese
wiederum durch verschlissene Ventilführungen, was eigenartigerweise bei
den 1000ern häufiger zu sein scheint.
Alternativen:
- Die beiden folgenden Alternativen können natürlich nicht den Leistungssprung des
Siebenrock-Satzes oder einer Hubraumerhöhung mit Standard-Teilen bringen. Aber man bleibt seriennäher (was im Hinblick
auf den Klassiker-Charakter wertsteigernd ist/wird) und es gibt auch
Aussagen der Art:
- "der 800er ist einfach der harmonischere Motor"
- "hört man von all den Getriebeproblemen bei der 800er?
Nein!" (.. und wohl nicht nur wegen der geringeren Verbreitung)
Einbau der R80/7 Kolben mit 9,2:1 Verdichtung:
- das geht, auch der 80/7 Motor hatte schon Nikasil-Zylinder
- Effekt laut technischen Daten bei 80/7:
50 ð 55 PS und 58 ð
64 Nm, also +10%
- Achtung: die Tasche für das Auslaßventil muss von 38 auf 40 mm
Ventildurchmesser vergrößert werden: die 80/7 hatte ein 38er, die
GS haben ein 40er. Es wird ein Mindest-Freiraum von 1 oder 1,5 mm
empfohlen. Das hängt natürlich auch von der
Nockenwelle ab.
- Super mit 95 Oktan soll aussagegemäß ausreichen
- Empfehlung: Hauptdüse 145 - 150, Nadeldüse evtl. sogar eins
runter (ð magerer)
- Teilenummern laut realoem.com:
- Klasse A (84,76 mm) 11 25 1 338 020 oder 11 25 1 335430
- Klasse B (84,77 mm) 11 25 1 338 021 oder 11 25 1 335431
- Klasse C (84,78 mm) 11 25 1 338 022 oder 11 25 1 335432
(welches gilt, weiß ich auch nicht)
- Die Größenklasse steht auf den Zylindern drauf, meistens am
Fuß eingeschlagen oder auf die Rückseite der ersten Kühlrippe
gestempelt.
- Kosten ca. 100€ pro Kolben
- hier ein (allerdings
negativer!) Erfahrungsbericht, andere waren durchaus positiv
Nur die Verdichtung erhöhen:
- am besten durch Abnahme von Material am Zylinder, nicht am
Zylinderkopf:
- Grund: wenn
man danach doch auf 1000 cm³ gehen will und dazu den 800er Kopf auf
94er Bohrung anpassen will, kann es sein, daß dann die Verdichtung recht hoch
wird, weil man ja dann die erhöhte Verdichtung "mitnimmt"
und sich diese mit den 9,2 des Siebenrock-Satzes addiert. Der
Zylinder hingegen würde in diesem Szenario ohnehin getauscht.
- Ferner meint Dirk
Scheffer, daß der Kopf das thermisch meistbelastete Teil
ist (zweifelsohne richtig) und daß der Wärmetransport durch Abnahme
von Material nachteilig beeinflusst wird.
- Wenn am Zylinder Material abgenommen wird, dann übrigens
besser unten. Grund: wenn es oben gemacht wird, hat schon bei einigen
die Nikasil-Beschichtung Ausbrüche bekommen. Unten erfolgt es
nur außen am Fuß, also außerhalb der Kolbenlaufbahn.
- Wieviel abnehmen? Verdichtungsrechner!
- dieser besagt: 1,2 mm abfräsen ð
von 8,2 (Serie) auf 9,2
- Achtung: man muß mit Knetgummi prüfen, ob die Ventile noch
genügend Freigang haben, besonders, wenn gleichzeitig noch eine
andere Nockenwelle mit mehr Hub montiert wird
- Erfahrungen dazu (Zitate aus dem Boxer-Forum):
- "Einzig sinnvoll ist die Maßnahme, die Abstände mit Knetmasse auszumessen. Dann hast Du Gewissheit über den
tatsächlichen Abstand von Kolben und Ventile im jetzigen Zustand. Erst dann kannst Du festlegen,
wie viel der Zylinder am Fuß abgedreht werden kann, ohne den Freigang in den Ventiltaschen unter 1,5 mm rutschen zu lassen."
- "Zum Abdrehen der Laufbuchsen ist zu bemerken, daß bei montiertem Zylinder und Kopfdichtung der Kolben ca.
1 mm vom oberen Zylinderrand enden muss. Die Ventile haben dann genügend Luft bis zum Kolben. Wird der Abstand kleiner als ca. 1 mm, so kann der Kolben bei höherer Drehzahl auf dem Zylinderkopf aufsitzen. Die
Pleuel und der Kolben wachsen nach oben mit der Temperatur und der Drehzahl."
- "Der Abstand zwischen der "Quetschkante"
des Zylinderkopfes und dem Kolben muss mindestens 2 mm
betragen (siehe Abb. 1, Einzelheit „A“). Kontrolle mittels
Knetmasse durchführen."
- hier noch
eine andere Anleitung zur Berechung von Verdichtungen, die
berücksichtigt, daß beim Vorhandensein von Quetschkanten anders
gerechnet werden muß
- Kosten: je nach Werkstatt
- Aussage im HPN-Forum: "Verdichtungserhöhung von 0,5 beim 2V Boxer bringt
Mehrleistung
von ca. 1kW (Spitzenleistung)"
- demnach wären nur 2 kW = 3 PS zu erwarten
- mehr Auswirkung jedoch beim Drehmoment
- und wie gesagt wurde die 80/7 mit 9,2:1 mit 55 statt 50 PS
angegeben
- Risiko allgemein bei Verdichtungserhöhung:
- Motorlauf wird etwas unruhiger und rauher, besonders im Leerlauf
- Klingelneigung steigt
Eine Alternative ist natürlich auch die ...
Umrüstung auf 1000 cm³ Original-Satz:
- Zylinder & Kolben bekommt man bei ebay in gutem Zustand für
ca. 300€
- in diesem Fall muss der 800er Zylinderkopf auf die größere Bohrung
angepaßt werden - kostet aber nicht die Welt (fragt gute
Schrauber dazu an)
- aussagegemäß dadurch leichte Verdichtungserhöhung siehe
hier
- insbesondere Dirk
Scheffer empfiehlt diese Möglichkeit
- weitere Erfahrung siehe unten
- gern wird auch empfohlen, die Kolbenbolzen zu erleichtern (danach
suchen in den Foren)
- Links dazu:
- Und schließlich habe ich diesen Weg auch
selbst gewählt.
Bilder:
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oben: Siebenrock "Replacement Kit" (also
nicht der "Power Kit")
(man erkennt hier übrigens recht gut den Längenunterschied der Kolbenbolzen, welcher den Hauptunterschied des
Kolbengewichts zum
Serienkolben ausmacht) |
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BMW Original Kolben 9,5:1 |
Vergleich leichtere Kolbenbolzen (Fa. Israel) |
Vergleich leichtere Kolbenbolzen (Fa.
Q-Tech) |
Die 1000cm³ 9,5:1 Kolben (BMW):
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(ich habe diese nicht verbaut) |
Fallert-Kolben für den Umbau einer 800er auf 1000 cm³
"Big Bore"-Satz von Siebenrock
| Vergleich mit Original-Teilen: |
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Dom, dünnere Kolbenringe |
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ï Kolbenbolzen: 140 zu 100 g
Den BigBore-Satz gibt es übrigens in verschiedenen Varianten, mit
verschieden langen Pleueln
ò hochauflösendes Foto - anklicken
lohnt |
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BigBore Satz von Edelweiss Motorsport
Wiseco / Wössner / Motoren-Israel-Kolben
Klingeln - was kann man dagegen tun?
- was es ist und wodurch es entsteht, möge man bitte woanders
nachlesen...
- daher hier nur ganz knapp die 3 hauptsächlichen Einflußgrößen:
- zu viel Frühzündung (Beispiel)
- zu mageres Gemisch (Vergaser)
- schlechter Kraftstoff.
- gegen Klingelneigung hilft die geschickte Gestaltung des
Brennraums durch eine
Quetschkante
- hier
die (leicht gekürzten) aussagekräftigen Erfahrungen eines
HPN-Forum-Lesers (und -schreibers):
- "... Die Bearbeitung des Kolbenbodens im Bereich der
Quetschkante und das Kürzen der Zylinder wird gemacht, um eine
bestimmte "Quetschleistung" im Brennraum zu erreichen.
Dabei ist die Verdichtungserhöhung nicht primäres Ziel,
sondern sozusagen nur ein tolles Nebenprodukt. Das Ziel dieser
Bearbeitungen ist es, das einströmende Gemisch im
Brennraumschwerpunkt zu konzentrieren ....
- ... Ich fahre mit den original Zylinder/Kolben, die Zylinder
sind um knapp 2,2mm gekürzt. Rechnerisch ergeben sich damit
eine Verdichtung (eta) von 10,7. Ventiltaschen sind nachgesetzt,
Einlassventile sind 44er, Doppelzündung ist vorhanden. Sprit
fahr ich Super oder Normal, je nach Lust und Laune - kein Thema,
was Klingeln angeht.
- Meiner Meinung nach ist es eher von Nachteil, die Zylinder zu
kürzen ohne Quetschkantenbearbeitung in irgendeiner Form, weil
man sich da nur Probleme einhandelt - also ich vermute das
einfach mal, weil die alten RS mit eta 9,5 SuperPlus brauchen
und im Sommer auch zum Klingeln neigen."
- "Der Abstand zwischen der Quetschkante des Zylinderkopfes
und dem Kolben muss mindestens 2 mm betragen (siehe Abb. 1,
Einzelheit „A“). Kontrolle mittels Knetmasse durchführen."
- Zitat Ende.
- Noch eine Diskussion zur Quetschkante (war ich auch dran
beteiligt...):
"... Ganz kurz zum Sinn: Die QK ist dazu da, um das Gemisch bei der
Verdichtung in starke Bewegung zu versetzen, dadurch brennt es schneller und
effizienter durch. Allerdings kostet die Quetschung auch Leistung und
Drehfreudigkeit, bringt dafür weiter unten mehr Drehmoment. Klingeln wird
dadurch auch reduziert."
"Ich bin ziemlich sicher, daß es für die Funktion einer
Quetschkante nur darauf ankommt, wie groß a) der Spalt und b) der
Öffnungswinkel zwischen den quetschenden Flächen ist. Die absoluten
Winkel (wie in Deiner Skizze die 30°) dürften eher untergeordnet sein.
Daß eine Quetschkante ...
a) ... etwas mehr Verdichtungsarbeit erfordert als eine Brennraumform
ohne solche, ist plausibel. Schließlich wird das Gas nicht nur enger
zusammengepreßt, sondern auch örtlich verlagert (zur Mitte) und es wird
verwirbelt, das kostet natürlich Energie. Die sich auf der anderen Seite
aber durch eine verbesserte Verbrennung wieder (vermutlich mehr als)
auszahlt. Was "verbesserte Verbrennung" im einzelnen bedeutet, kann ich
auch nur mutmaßen. Der, der meine Kolben und Köpfe bearbeitet hat, sagt,
daß es im Endeffekt ein Plus an Drehmoment bringt. Und da selbiges
direkt (mathematisch) mit der Leistung zusammenhängt, also auch
Leistung. Was ich nach den ersten 200 km (noch nicht ausgedreht)
durchaus bestätigen möchte!
b) ... auf die Drehfreudigkeit geht, halte ich pers. für Quatsch. Warum
sollte es?"
"...daß eine Quetschkante auf die Drehfreude geht ist zwar
graue Theorie, aber absolut plausibel: Quetschung kostet Kraft,
ähnlich wie Reibungsverluste (ist ja auch Gasreibung im Spiel)."
"... bestreite ich ja nicht. Siehe jedoch Argumentation im
letzten Posting unter a)!
Von verringerter Drehfreude kann ich bisher bei meiner Q
auch durchaus nicht sprechen.
Kurz: IMHO ist die Quetschkante eine Möglichkeit, einem
sagen wir mal "suboptimalen" Brennraum zu a) mehr Drehmoment =
Leistung und b) weniger Klingelneigung zu verhelfen. Und falls
sich das Ganze vorzugsweise in unteren-mittleren Drehzahlen
positiv auswirkt, wäre das exakt mein Ding. Alles jenseits 6000
interessiert mich nicht, da dürfte meinetwegen eine QK gerne als
"Drehzahlbegrenzer" wirken (was ich aber nicht glaube).
Daß moderne Brennraumformen mit u.a. Ventilwinkeln um
20-30° statt unseren ~90°, sowie verwirbelungsinduzierenden
Einlaßkanälen eine solche QK nicht mehr in dieser Form brauchen,
steht auf einem anderen Blatt."
ENTMYSTIFIZIERUNG der QUETSCHKANTE
Hallo,
nachdem hier nun einige konträre Ansichten aufscheinen und den
geneigten, nichtsdestoweniger unbedarften Leser verwirren könnten, versuche
ich einmal, die Grundlagen so simpel wie möglich darzustellen. Fachleute
mögen ob notwendiger Vereinfachungen bitte nicht nölen; der bereits erwähnte
Rattenschwanz an Komplikationsmöglichkeiten bei praktischer Ausführung ist
mir bekannt.
Das Mysterium "Quetschkante" hat viel mit der Verdichtung zu tun.
Grundsätzlich ist eine hohe Verdichtungsrate erstrebenswert (evtl. Nachteile
lassen wir hier beiseite), weil sie die Leistung steigert bei gleichzeitig
geringerem Verbrauch und sauberer Verbrennung. Die mögliche Verdichtung wird
stark mitbestimmt durch Brennraumform und Gemischqualität (Benzin-Luft).
Idealerweise liegt die Zündkerze mitten in einem halbkugeligen Raum
(geringste Oberfläche bei gegebenem Rauminhalt), damit die Flammfront einen
kurzen und nach überallhin gleichen Weg hat. Weiteres Ideal ist ein
perfektes Gemisch, damit an allen Stellen die richtige Zusammenstellung der
verschiedenen Atome für eine vollständige Verbrennung besteht.
Der "Vergaser" trägt seinen Namen eigentlich zu unrecht; "Emulgator"
wäre treffender. Er vermischt mehr oder weniger große Benzintröpfchen mit
der Ansaugluft; ein Gas ist das aber noch lange nicht. Verwirbelung könnte
die Situation bessern, ist jedoch auf dem gesamten Weg bis in den Zylinder
höchst unerwünscht. Wirbel sind immer Strömungshindernisse und
beeinträchtigen die Zylinderfüllung, von deren Menge die erzielbare Leistung
wesentlich abhängt. Hier findet die penible Feinarbeit in den Ansaugwegen
und Kanälen beim "Tuning" ihren Grund.
Nur ein gut durchmischtes "Gas" läßt sich hoch verdichten; andernfalls
klingelt der Motor frühzeitig. Der Befriff Klingeln hört sich eigentlich zu
harmlos an. "Detonation" ist korrekter. Wir fahren mitnichten "Explosions"motoren,
sondern solche mit kontrollierter, wenn auch sehr rascher "Verbrennung".
Detonation bedeutet unkontrollierte Zündungen zur Unzeit und gfls.
gleichzeitig an verschiedenen Stellen, eben wegen schlechter, ungleicher
Gemischzusammensetzung. In der Folge werden die Bauteile massiv mechanisch
überlastet, überhitzen, und der Schadstoffausstoß steigt.
Alte (Vorkriegs-) Konstruktionen, wie z.B. die Seitenventiler, waren
darauf besonders empfindlich. Die Ventile befanden sich garnicht im
Brennraum, sondern quasi in einem "Nebenzimmer". Die Zündung erfolgte so
auch von "nebenan" mit der Folge ewig langer, ungleicher Flammwege und
schlechten Durchbrennens. Zu hohe Verdichtung (soweit bei der ungünstigen
Brennraumform überhaupt möglich) führte rasch zu verfrühten Detonationen.
Ein Seitenventiler kann natürlich wunderschön laufen, aber um den Preis
geringer Leistungsausbeute und mäßiger Spritökonomie.
Beim moderneren Kugelbrennraum sind die Flammwege viel kürzer, s.o.,
und die ominöse Quetschkante verbessert durch intensive Verwirbelung die
Gemischqualität drastisch. Man kann sich das in der Seitansicht so
vorstellen wie einen runden Priesterhut auf einem umgestülpten Teller.
Hutkrempe und Tellerrand rücken beim Verdichtungstakt ganz eng zusammen, und
nur im Mittelteil ist noch Platz. Dorthin wird das Gemisch "gequetscht" und
dabei intensiv durchmischt. Eine hohe Verdichtung ist hier möglich, weil das
Gemisch nach Zündung auf dem kurzen Weg schnell, gleichmäßig und zuverlässig
ohne unkontrollierte Neben"explosionen" durchbrennt.
Größe und Enge der Quetschkante sind dann eine Wissenschaft für sich.
Rein theoretisch könnte der Kolbenrand den Zylinderkopf gerade eben
berühren, praktisch muß man aber einen Sicherheitsabstand vorsehen. Im
Kolbenumkehrpunkt wirken enorme Kräfte, welche das Material strecken und
nach oben zerren. Je größer der Motor ist, desto größer muß naturgemäß auch
das Spaltmaß vorgesehen werden. Beim kleinen Schnapsglasrennerle reichen im
Extremfall 0,5mm, nach oben hin entsprechend mehr. Genauestes Arbeiten ist
vorausgesetzt, trotzdem bleiben Versuch und (evtl. teurer) Irrtum nicht
erspart.
Grüßle,
Fritz
Hallo
freue mich über die intensive Diskussion ........... Es scheinen nicht
alle das gleiche zu meinen wenn sie über "Quetschkante" sprechen, damit ist
nicht der Abstand Ventil zu Kolbenboden gemeint!!! Dieser sollte mindestens
1,5mm betragen. Zur Definition "Quetschkante" siehe meinen vorherigen
Beitrag.
Eukid55 gibt eine konkrete Aussage ab, 2mm sollte der Quetschspalt
schon haben, (ist auch so in der Datenbank zu finden)
Fritz gibt prinzipielle Statements und empfiehlt: Versuch macht kluch!!
Also, wat nu? Als Idealfall könnte man sich 0,0mm vorstellen,.....aaaaber
Aua!!!
Euklid55 schrieb am 23.11.07 in einem Beitrag im BOFO über die hier
auch angesprochenen Quetschkantenmaße (sinngemäß) folgendes : Spaltmaß der
Quetschkante 0,5mm zu wenig, Ventile stoßen an,
.......................................1,0mm ist ok, kein Anstoßen.
Blumenpflücker, aka Michael Krähwinkel, schreibt am 04.11.07 ebenfalls
im BOFO über dieses Thema (sinngemäß) : Spaltmaß der Quetschkante im
2V-Rennmotor 0,8mm gibt krumme Ventile,
.................................seine Empfehlung sind 1,5mm Abstand,
Auf der Seite von www.zeebulon.de wird ebenfalls das Maß von 1mm
genannt.
Sonderforschungsbericht 224 der RWTH Aachen "Motorische Verbrennung"
Prof. Franz Pischinger hat 0,8mm Spaltmaß in seinen 1-Zylinder(Prüf)Motoren.
Japanische 4-Zylinder gehen auch unter 1mm.
"Unser" Dähne hat noch mit den ersten /5 Boxergehäusen im Werk diese
Problematik zu ergründen versucht und Messungen über das "Pumpen" der
Gehäuse gemacht. Das alte Gehäuse "pumpte" im Versuchsaufbau über 1mm. Die
Gehäuse ab der Baureihe /6 wurden daraufhin verstärkt. (Gehäusebauarten
siehe auch in der Datenbank)
Die Materialdehnung auch bei 9500U/min (Kolben, Pleuel) spielt keine
Rolle.
Da wird Euklid55 mit seinem ausprobierten Spaltmaß von 1mm wohl
richtig liegen Blumenpflücker hatte damals einen über alle Maßen gedopten
2V-Boxer und Drehzahlen um 9500U/min (www.mirotec.org) gefahren.
Wie schon gesagt, für normale Bedingungen sind mindestens 1mm
ausreichend, über 1,5mm sollte man aber nicht gehen . Eigene Erfahrungen mit
einem verbastelt gekauften und umgebauten 1043er bestätigen mir das. Ölkohle
in der Quetschkante ist dann auch kein Thema, dort herrscht Durchzug!
Voraussetzung ist korrektes messen - denn Vorsicht....... wer mißt
mißt Mist Schon eine Aludichtung kann im Zweifelsfall den GAU produzieren.
Grüße Kardanix
Zum Thema hier mal ein Bericht aus täglicher Praxis:
Zunächst sollten Verdichtungsverhältnis und die Ausführung der
Quetschflächen nicht in einen direkten Zusammenhang gebracht werden. Die
anzustrebene statische Verdichtung richtet sich immer nach Auswahl einer
jeden Nockenwelle - hier ist dann insbesondere der Ventilhub in OT
ausschlaggebend für die vorab beschriebene Betrachtung, Stichwort
dynamisches Verdichtungsverhalten. Verwendet man z.B. wenig restriktive
Auspuffanlagen - typisch Absorber - ist es sinnvoll den Ventilhub in OT
recht groß auszulegen. Bei den hier diskutierten Motoren verwende ich Hübe
in OT zwischen 3,5 und über 6mm. Hintergrund ist die Nutzbarmachung
kinetischer Energien im Algasstrom. Vereinfacht beschrieben saugt das mit
großer Geschwindigkeit in Richtung Auspuffanlagenende fliehende Altgas bei
geöffnetem Ein und Auslaßventil an der Frischgassäule regt diese zusätzlich
an und erhöht somit den sog. Ladungs oder Liefergrad. Eine große Rolle
spielt hier weiterhin die Ausführung des Kolbenbodens und auch die
Pleuellänge. Ich habe mir hierzu folgende Anschauung zurechtgelegt - im
Moment der Überschneidung, da der Kolben in OT steht ist er praktisch ein
Teil des Kanals. Denkt der geneigte Leser über diesen Aspekt ausreichend
lange nach könnte dies zu noch besseren Tuningergebnissen führen. Die
Pleuellänge wiederum bestimmt die Verweilzeit des Kolben in OT - ergo die
Zeit in der die sog. Überströmleistung für bessere Füllung sorgt oder auch
nicht. Man sagt das lange Pleuel bevorzugt den Auslaß, also ergeben sich
Verhältnisse die einen direkten Einfluß auf das Ideal in Sachen Steuerzeit
haben. Man legt also je nach Pleuellänge und / oder nach Ausführung der
Auspuffanlage den Moment des mximalen Überschneidungshubes einige
Kurbelwellengrade vor OT, exakt auf OT oder nach OT. Kurz gesagt misst man
eine ggf. symmetrische Nockenwelle bezogen auf OT asymmetrisch ein.
Verdichtung für einen Straßenmotor bis 90PS/100Nm 9:1 max 10:1
100PS/100Nm max 10,5:1 Verdichtung für einen Rennmotor bis 120PS / 125Nm max
11,5:1
So viel vorab zur Verdichtung.
Gut ausgeführte Quetschflächen berücksichtigen die Vorab geschilderten
Umstände. Nachstehend einige Grundsätzlichkeiten:
1. Quetschflächen verlaufen nicht zwingend parallel, wenn sie, z.B. ab
einem bestimmten Punkt nicht mehr parallel verlaufen müssen sie sich in
jedem Falle zur Brennraummitte ( dem sog. Brennraumschwerpunkt) hin öffnen.
2. Das Ende einer Quetschfläche muß nicht unbedingt verrundet werden - es
kann hier sogar besser sein eine relativ scharfe Kante abzubilden. Hierdurch
ist es möglich die Fläche eher klein zu halten und trotzdem die gewollte
Quetschleistung zu erzielen. 3. Der Kolbenrückstand ist absolut elematar 4.
Der Kolbenrückstand hat nichts mit aufsetztenden Ventilen zu tun, hier muß
in jedem Falle die Freigängigkeit geprüft werden und ggf. die Ventiltasche
nachgesetzt werden. Das sollte aber jedem klar sein. 5. Der Kolbenrückstand
sollte so klein als irgend möglich sein; wo kein Gemisch ist kann nichts
frühzünden oder detonieren. 6. Nur wenn möglichst alles an Frischgas in den
Brennraum gequetscht wird kann es einer kontrollierten Zündung zugeführt
werden und somit optimal Mitteldruck, Leistung und Drehmoment erzeugen. 7.
Der evtl. ideale Kolbenrückstand wird beschränkt durch das Kolbenspiel - der
kolben kippt in OT am sog. Umkehrpunkt / je größer das Kolbenspiel je größer
die Kippbewegung 8. Weiterhin ist das sog. Flugspiel im Kurbeltrieb zu
beachten - schließt man den Vergaser bei hoher Drehzahl entfällt die
Frischgasdämpfung und bei grenzwertiger Ausführung kann es zur Kollision
zwischen Kolben und Kopf kommen. 9. Der kolbenrückstand sollte niemals über
1,5mm liegen 10. eine 94mm Bohrung mit einwandfreier Lagerung von Pleuell
und Kurbelwelle läuft mit 1,2mm Kolbenrückstand sehr gut 11. BMW 2V Sport
und Rennmotore sind im Bereich bis max 1mm angesiedelt - je nach
Konfiguration auch deutlich darunter.
Gruß aus Essen
Dirk
Hallo Quetsch-Spezialisten,
der Motorenbauer meiner Wahl hat das Spaltmaß an meinen Motor (94mm
Bohrung) auf 1,2 mm eingestellt. Die Verdichtung liegt bei 10,0 : 1. Mit
SH-Zündung (Einfachzündung) und eingestellter Zündkurve "B" (36° v OT) läuft
der Motor klingelfrei. Einen großen Einfluß darauf hat natürlich auch die
Gemischzusammensetzung, d.h. sollte nicht zu mager sein, Lambda < 0,9. Dies
nur zur Info. Gruß Martin --- Hallo
Den Ausführungen von Dirk ist in dieser Deutlichkeit nichts
hinzuzufügen
Danke Walter für dieses interessante Dokument von Fallert-Motor. Da
zeigt sich wieder mal daß die schon damals nur mit lauwarmen Wasser gekocht
haben. Fallert sen. hat seine Firma zur Erzielung von Verkaufserlösen
geführt. Technische arbeiten hat der Werkstattmeister Huber ausgeführt. Den
etwas verqueren 170Grad Boxer mit Einnockensteuerung und mit Teilung am
Mittellager hatte Ing.Apfelbeck konstruiert. Nachdem der unfähige Sohn die
Firma übernommen hatte, kam bald darauf die Insolvenz. Nach der Neugründung
hat m.W.der Herr Huber die Firma übernommen.
1.)Quetschkantenwinkel der Fallertzeichnung stimmt, nicht abrunden im
Brennraum, gleicher Winkel muß auf den Kolbenboden, auslaufend zur Mitte.
2.)1,5mm tiefe Absenkung ist absolut kontraproduktiv, ideal ist Kopf so weit
abdrehen,daß Quetschkantenwinkel glatt,ohne Absatz ausläuft. 3.)Das
notwendige Spaltmaß von 1,2mm(siehe Dirk's Beitrag) kommt mit ca.0,75mm von
der Serindichtung. 4.)Das Maß bis zu den gewünschten 1,2mm ist jetzt am
Kolben abzunehmen(Winkel s.o.) 5.)Anstoßenden Ventilen ist durch das
Tiefersetzen der Ventiltaschen 1,5mm Platz zu schaffen. Auch um das Ventil
herum (44er EV !!! ) müssen die Ventiltaschen im Radius erweitert werden,
(44mm+1,5mm) auf 45,5mm, was vor allem der Verbesserung der Umströmung des
Ventils dient. 6.)Gegebenenfalls ist ein Tiefersetzen der Ventile durch
abdrehen der Sitzringe notwendig.
Frohes Schaffen
Grüße Kardanix
Interessante Daten über die Baujahre und Modelle
Nebenbei:
Ventildurchmesser
- Die folgende Zusammenstellung ist aus verschiedenen Quellen
zusammengetragen.
|
Baujahr
|
Modell
|
Einlaß [mm]
|
Auslaß [mm]
|
|
ab 1988
|
alle R 80, R 100
|
42
|
40
|
|
vor 1988
|
R 100 S (ab 78), R 100 RS
|
44
|
40
|
|
vor 1988
|
R 80
|
42
|
38
|
Verdichtungen
- Über die Baujahre hinweg gab es immer wieder verschiedene Verdichtungen.
Folgende Angaben habe ich gefunden:
|
Modell
|
Verdichtung
|
PS
|
Bemerkung |
|
alle 800 er ab Bj. 1988, G/S und ST ab 1980
|
8,2
|
50
|
|
|
R 80/7
|
8,2 oder 9,2
|
50 / 55
|
|
|
R 100 GS, R (ab 1988)
|
8,5
|
60
|
|
|
R 100/7 (77/78)
|
9,0 / 9,1
|
60
|
32er Vergaser |
|
R 100 div. US-Varianten
|
8,7
|
?
|
|
|
R 100 RS (1976-84), CS (1980-84), RT (1978-84)
|
9,5
|
70
|
44er EV? |
|
R 100 (1980-84)
|
8,2
|
67
|
|
|
R 100 S (1976-78)
|
9,5
|
65 / 70 (1978)
|
70 PS: 44er EV |
|
R 100 T (1978-80)
|
9,5
|
65
|
|
- Verschiedene Kolben (nur die 1000er,
nur Größe "B"):
| ET-Nummer |
Verdichtung |
Beispiel |
| 11251335463 |
9,5 |
z.B. R100S 1980, 1. Variante |
| 11251337175 |
9,5 |
z.B. R100RS 1984 |
| 11251338334 |
8,5 |
z.B. R100GS |
| 11251337264 |
8,2 |
z.B. R100RT |
| 11251337095 |
8,2 |
z.B. R100S 1980, 2. Variante |
Gewicht Kolben und Kolbenbolzen
- aus verschiedenen Angaben zusammengestellt (keine eigenen Messungen -
diese finden sich hier):
| Typ |
Verdichtung |
Kolben
|
Bolzen |
kpl. |
| 1000 RS 9,5:1 |
9,5 |
570 |
148 |
718 |
| 1000er 8,5:1 |
8,5 |
582 |
142 |
724, 730 |
| 800er 8,2:1 |
8,2 |
|
|
580, 604 |
|
Siebenrock 1000er |
9,5 |
533 |
91 |
624 |
| HPN 1043
("kurz") |
|
|
|
540 |
|
Siebenrock Big Bore 1070 |
10,5 |
|
100 |
481 |
|
Edelweiss Big Bore 1070 |
|
384 |
|
478 |
|
Wiseco/Wössner/Israel |
9,5 |
|
90 |
550, 566, 581 |
Leichtere Kolbenbolzen
- auch dies alles fremde Angaben. Bei Gewicht heißt "-30"
"30 Gramm leichter als Serie".
| Hersteller |
Gewicht [g] |
Preis Paar kpl. |
Länge |
Bemerkung |
| Serie |
145 |
|
74 |
für minus
1 g: Fase von ~1,5x45° beidseits nötig |
| Israel |
-60 |
197 |
|
gekürzt, Einstich im Kolben. Paar 95€ + 102€ für die Kolbenbearbeitung
(Basis: Originalteile, werden geändert) |
| Q-Tech |
-30 |
71,60 |
|
gleichlang, Außen-Seegerring bleibt. Wird innen
konisch abgedreht. 2 x 35,79€ = 71,60 |
| Porsche |
-30
oder -50 |
|
58 und 62,5 |
konisch. Offenbar (Länge) auch Kolbenänderung nötig. |
| VW 1600 |
mehr als -60 |
|
63 |
Offenbar (Länge) auch Kolbenänderung nötig. |
| Siebenrock |
-60 |
|
|
gekürzt, Einstich im Kolben |
Vergaserdüsen
- hier eine Liste aller Düsen
für die 32er und 40er Bings (Original
aus 2V-Forum)
- die Nadeldüsen gibt in folgenden Größen: 2,64 - 2,66 - 2,68 - 2,70 (mm
Wert)
- folgende Düsennadeln gibt es für die 40er Vergaser:
| ET-Nummer |
Modelle |
Vergaser |
Bemerkungen |
| 13111338522 |
R100 GS und R, 1990-95 |
94/40/123 und 124
94/40/123a und 124a
(in USA mit 32er!) |
gehalten mit Sprengring |
| 13111335321 |
R100S, RS 1976-84 |
94/40/105 und 106
94/40/103 und 104
94/40/111 und 112 (Eur)
94/40/113 und 114 (USA) |
andere Halterung im Gasschieber |
- diese Düsennadeln dürften sich in der Form des Konus nicht
unterscheiden, sondern nur bezüglich der Halterung oben.
- im Sonderheft 22 (Juli-Sept. 2007) von MO "BMW Motorräder" gibt es einen
sehr interessanten Artikel zur Optimierung des Verbrauchs über Modifikation
der Düsennadeln. Dieser Artikel setzt denjenigen aus der Ausgabe 19
(Okt.-Dez. 2006) von MO "BMW Motorräder" fort. Die dortigen
Empfehlung habe ich selbst einmal ausprobiert -
hier zum Ergebnis.
Vergaser allgemein
Zündanlage
- siehe hier zu meinen
persönlichen Erfahrungen betr. Einstellung der serienmäßigen Zündanlage (vor
allem Thema "Zündzeitpunkt")
- siehe hier zum Thema "Silent Hektik
Zündanlage"
- siehe hier zu einem der vermutlichen Effekte einer Doppelzündung
- Reparatur des Hallgebers:
- Umbau des Hallgebers
bei Doppelzündung (hier lokale
Kopie)
- April 2008:
- meinen Hallgeber habe ich ebenfalls nach dieser Methode umgerüstet. Der
schwierigste Part ist wirklich, den Stift rauszuklopfen. Hierzu ist ein
anständiger Schraubstock und ein passender Austreibdorn zwingend
erforderlich! Sonst zerklopft ihr euch das teure Teil
- hier nur ein paar Kleinigkeiten ergänzend zu den obigen Anleitungen.
 |
hier sieht man die standardmäßige Hülse (rot) und die neue im
Vergleich. Maße (Durchmsesser):
- alt 4,6 mm
- neu 6,6 mm (die nicht abgeflachte Stelle)
Die neue Hülse muß abgeflacht werden, weil sie sonst nicht durch
die Langlöcher der Platte (hier nicht dargestellt) paßt. Achtung:
man muß die neuen Hülsen so ausrichten, daß sie nicht seitlich in
den Langlöchern klemmen! (Über gesamten Verstellbereich prüfen, ggf.
mit der Feile nachbearbeiten.) |
 |
die Hülsen, die ich von jemand aus dem Forum bekommen habe, sind
niedriger als die originalen. Daher habe ich unter die Hülsen noch
eine passende Unterlegscheibe gelegt, damit die Anschläge nicht nur
auf der halben Höhe tragen. |
 |
eigenartigerweise waren die beiden originalen Hülsen etwas
unterschiedlich ... geformt? Oder durch Verschleiß so geworden? Ich
vermute ersteres, denn Verschleißspuren konnte ich nicht finden.
Die eine zylindrisch, die andere "ballig". |
 |
hier eins der Fliehkaftgewichte. Das weiße Kunststoffteil links
ist die Anschlagseite, das schwarze rechts ist die Lagerung. Ich
habe, der alten Idee zur Veränderung der
Verstellkurve folgend, auf der
linken (der "arbeitenden") Seite, eine 4 mm Bohrung angebracht, die
die verstelltechnisch wirksame Masse um etwa 10% reduzieren sollte
(überschlägige Schätzung). Aber das war wohl etwas wenig, jedenfalls
ist der Effekt nur gering.
Vielleicht probiert es mal jemand mit 6 mm. |
| |
|
Nockenwellen
- An sich findet sich alles zum Thema 308er, 296er, 320er und wie sie alle
heißen im
Dokument "Tips & Tricks", Abschnitt
"Nockenwellen". Hier nur eine Vergleichs-Tabelle mit ein paar
Messungen.
- siehe auch hier allgemeines zu Nockenwellen
- Die Originalnockenwellen haben eine Schlagzahl auf der Welle (bei späten
Varianten sogar stirnseitig die vollständige Gradzahl eingraviert), irgendwo
im Bereich zwischen den Nocken. Dabei steht "8" für 308°, "4" für 284° und
"6" für 256°.
- Bekanntlich sind
die folgenden Parameter wichtig:
- Steuerzeiten:
- Einlaßschluss
- Auslaßbeginn
- Spreizung
- Überschneidung
- Nockenhub (und sein Bezug auf OT): Grundkreis ó
größter Durchmesser. Nicht immer gleich "Ventilhub"!
- Kontur / Profil: "lobe area" (Plateau), Rampe
- resultierend: Ventilbeschleunigung (positiv an der Rampe, negativ an der
Nockenspitze)
- Abbildung, einige der Parameter darstellend:

- Bei meiner Basic ist auch nach dem 1000cm³-Umbau
(auch in "Phase 2") noch die originale
308°-Nockenwelle drin (ðLeistungskurven).
- Ich habe mal eine 308er und eine 320er vermessen, und später habe ich
noch eine "Scheffer" in die Hand bekommen.
- vgl. auch "Leistungsmessung"
- hier eine Anleitung
von BMW zum Einbau einer 336° Sportnockenwelle (es geht v.a. um die
Freigängigkeit der Ventile gegenüber dem
Kolben)
Batterie-Gewichte
- (Feb. 2012) ich habe ein paar verschiedene Akkus gewogen. Größe jeweils
180 x 165 x 77 mm, also "die kleine Größe" wie sie in folgende Modelle paßt:
- die Paralever-2V-R-Modelle (in deren Batteriekasten passen
allerdings auch viel größere 28 Ah-Akkus)
- die G/S (hier passen keine größeren rein)
- und in die 1100GS (hier passen keine größeren rein) - die Breite ist
"hart" limitiert auf ca. 79 mm
- Kapazität der Standardbatterie ca. 19 Ah.
| Daten |
Gewicht |
Standard-Akku (Säure) 19 Ah
(hier, warum ich keine
Säure-Akkus mehr verwende) |
6,2 kg |
| Gel-Akku Varta 19 Ah (AGM-Technik) |
6,4 kg |
Hawker Odyssee PC680 MJ ("metal jacket" -
Metallhülle) 16 Ah
(ohne Metallhülle ca. 400g weniger) |
7,2 kg ! |
| Gel-Akku (ähnlich "Kung Long") 17 Ah (AGM-Technik) |
5,4 kg |
außer Konkurrenz: Hawker Odyssee PC545 14 Ah
(paßt nicht in den Batteriekasten der G/S und 1100er, weil ~83 mm
tief) |
5,4 kg |
| LiFePo 6,9 Ah |
1 kg |
Lager bei BMW's
| BMW part number |
Use |
Size & type
OD x ID x Length |
Bearing number |
|
07 11 9 985 070 |
Steering head bearing, /5 through
F650 Dakar |
52x28x16 |
SKF 320/28 X/Q
FAG 32028 |
|
07 11 9 985 005 |
'55 through '84
tapered wheel bearings, all swingarms up to 1/81 |
40x17x13.25 tapered roller |
SKF 30203 |
|
36 31 1 450 859 |
Front wheel bearing,
late airhead (R80, R100), Y-spoke K, K11 left |
47x25x12 ball |
FAG 6005 |
|
36 31 2 311 030 |
Front wheel, 3-spoke K
right side |
47x25x16 angular contact |
|
|
36 31 2 312 520 |
Front wheel, right
side R11 3-spoke and R11xxGS |
47x20x14 grooved ball |
SKF 6204-2RS1 |
|
36 31 2 310 972 |
Front wheel, R11
3-spoke left, K 3-spoke right (radial only), R11xxGS left
|
52x25x20.6 grooved ball |
INA 3205-2RS F0712 |
|
36 31 1 242 854 |
R65LS front |
40x17x12 ball |
6203 |
|
33 12 1 468 899
|
Rear drive ring gear
large bearing, R80 through R1150 |
85x120x18 grooved ball |
61917/C3 |
|
33 12 1 451 188
|
Rear drive ring gear
small bearing, K100 through R1150 |
52x25x16.25 tapered roller
|
SKF 30205
J2/Q 07 043 |
|
33 12 2 310 925
|
Rear drive pinion
large bearing, K100 through R1150 |
62x25x25.4 roller & ball
|
F-213832
F-229445 |
|
33 12 1 236 995 |
Rear drive pinion
small bearing, mono/para through R1150 |
30x15x18 needle sleeve |
F-90445 |
|
33 17 2 311 091 |
Paralever pivot
bearing, R80GS through R1150 |
32x10x17 |
FAG 10-6465A |
|
33 17 1 242 618 |
Swingarm bearing 1/81 thru K11 |
40x17x17 tapered roller |
FAG 540619 NF
32203? |
|
33 17 2 311 729 |
Swingarm bearing
Oilhead and K12 |
tapered roller bearing |
|
Ölkreislauf
Kauftips
Auch dies wieder aus dem Boxer-Foum entnommen (Zitat kursiv, eigene
Ergänzungen normal). Hier
noch ein weiteres Dokument (von Jörg) dazu.
Bezug: Paralever-Modelle 1990-1996, R100R. Folgende BMW-spezifische Punkte könnte Schwierigkeiten machen. Nicht alle lassen sich bei der Besichtigung/Probefahrt lokalisieren.
Über bei allen Motorrädern zu prüfenden Punkte wird hier nichts gesagt (z.B.
Lenkkopflager, Gabel dicht usw.).
Motor:
- undichte Dichtgummis an den Stoßstangenschutzrohren (Abdichtung zum Motorblock hin)
- das ist keine große Sache.
- verschlissene Ventilführungen: evtl. nach Ölverbrauch fragen, aber da kommt wahrscheinlich eh keine vernünftige Antwort. Zumal die alten
"Kühe" auch wenn sie ganz in Ordnung sind, je nach Fahrweise ein bisschen
Öl brauchen.
- Motor-Innereien: je nach Laufleistung meist ok, in seltenen Fällen:
Stößel/Nockenwelle mit
Pitting, Ölpumpe eingelaufen, Steuerkette und Spanner verschlissen,
Hallgeber defekt.
- Nikasil-Zylinder ziemlich unverwüstlich, allenfalls Kolbenringe oder
Kolben (jenseits der 60.000) auszutauschen
- Öl zwischen Motor und Getriebe / verölte Kupplung: Simmerring defekt.
Wird teuer, weil viel Arbeit.
- Achtung auf die Auspuffmuttern: wurde diese schon mal aufgeschraubt? Dabei
geht gerne das Gewinde kaputt. Hier vielleicht den passenden Schlüssel
mitnehmen und ausprobieren. Zur Montage keine Kupferpaste, sondern
spezielles Fett von BMW verwenden.
Getriebe:
- Vorderes Lager der Getriebeabtriebswelle (Rad im Stand/Leerlauf vorwärts und rückwärts drehen und auf dabei auf Geräusche/Widerstände achten)
- heulendes Geräusch oder Vibrationen von dort? Getriebe
überholungsreif !
Nicht länger warten - oder Finger weg.
- Getriebe/Antriebsstrang: Abgesehen von dem oben erwähnten Abtriebswellenlager keine gravierenden Probleme; manchmal bricht die Schaltfeder oder der Leerlaufschalter versagt. Die Kardanwelle neigt dazu sich zu verdrehen (ist meist unkritisch), relativ selten gibt es mal Ärger mit den
Gelenken der Welle. Ansonsten nix symptomatisches. Die Getriebe sind manchmal laut. Klappergeräusche im Leerlauf bei heißem Getriebe, die beim Ziehen der Kupplung verschwinden resultieren aus radialem Spiel der Zahnflanken. Manche habe es mehr, manche weniger. Es ist technisch unbedenklich und auch mit (axialem) Ausdistanzieren
schwer wegzubekommen. Man hört es meist, wenn der Leerlauf recht niedrig eingestellt ist. Ist der Leerlauf nach Herstellervorgabe eingestellt, fällt es meist nicht auf.
- Oft wird berichtet, daß das Getriebe bei 1000ern nach ca. 60.000 km eine
Überholung verlangt. Kosten ca. 300€.
- Nimm einen kleinen Schraubenzieher und öffne die Gummimanschette zwischen Kardanwelle und Endantrieb am unteren Ende. Wenn da Öl drin ist, Finger weg von der Maschine. Der Kardan muß trocken sein. Egal wo die Soße evtl. herkommt, es wird aufwendig.
(Sehe ich persönlich nicht ganz so dramatisch, siehe hier.)
Elektrik:
- Abfallen der (geklebten) Magnete beim Valeo-Anlasser
(hier eine Super-Anleitung zur
Überholung) (und hier noch
eine, kürzere)
- Defekte an der Lima (i.d.R. Rotor, seltener auch Diodenplatte, Regler etc.). Bei Leerlauf im Stand muss die
Ladekontrollleuchte aus sein.
- Batterie: Reicht der Strom, um an Anlasser sauber durchzuziehen? Ist da eine originale BMW-Batterie drin oder irgendein Billigteil (bei meiner ersten R100R hab ich die originale BMW-Mareg nach 12 Jahren 40 TKM getauscht - nicht weil sie kaputt war, sondern vorsichtshalber, weil ich aufgrund eines Umbaus mit Hubraumvergrößerung und Verdichtungserhöhung erschwerte Bedingungen hatte und kein Risiko eingehen wollte. Die BMW Dinger halten also - vernünftige Pflege vorausgesetzt.
Anbauteile:
- Optischer Zustand des Sitzbezuges (reißt teilweise ein/verfärbt sich).
- Bei Fahrzeugen mit geringer Fahrleistung / längerer Stilllegung: Rost im Tank? ggf. Schwimmerkammern abnehmen und prüfen wie es darin aussieht (meine zweite R100R war, als ich sie kaufte >10 Jahre gestanden, mit Benzin im Tank....das sah fürchterlich aus.
- Anbauteile: Kunststoffteile reißen manchmal ein oder Lack blättert ab. Insbesondere an den in mattem
Silber lackierten Blinkerhaltern vorn und am Instrumententräger bei der normalen R100R. Lackierte E-Teile sind sehr teuer. Beim Instrumententräger unten schauen, ob die Befestigungsverschraubungen noch ok sind.
- Der Auspuffsammler neigt teilweise zum rosten (Unterseite, Steinschläge vom V-Rad).
- Felgen sollten rund laufen (Kreuzspeichen, schwierig zu zentrieren), Speichennippel ohne Rost sein.
Fahrwerk:
- Dämpfungswirkung/Ölverlust am hinteren Federbein (das originale Showa geht irgendwann kaputt).
- Bremsen: selten mal "hängende" Bremszylinder oder "klappernde" Bremsscheiben (schwimmende Lagerung nicht mehr ok.).
Sonstiges:
- Die R100 sind sehr ausgereift und problemlos. Ich fahre selbst zwei R100R (eine davon seit 1992, neu gekauft) und hatte bei meinen Fahrzeugen nur wenige der
o.g. Probleme. Wichtig ist wie immer ordentlicher Umgang und vernünftige Wartung. Ich würde mir den Verkäufer und das Fahrzeug auch unter diesem Aspekt ansehen. Eine verranzte R100R aus vierter Hand, im Ganzjahres - Betrieb gefahren mit Streusalzschäden, womöglich noch von einem "Improvisationskünstler" gewartet und in Eigenarbeit "getunt" würde ich nicht mal als E-Teil-Träger kaufen, auch wenn sie noch so billig wäre.
- Die Technik an sich ist solide, alle Teile sind verfügbar und die Preise für die Fahrzeuge und Teile sind moderat. Beim Selbstschrauben trotz der einfachen Technik sorgsam zu Werke gehen. Es ist schon mehr als einem passiert, dass er einen Zylinder-Stehbolzen aus dem Block gezogen hat oder die Verschraubung des Auslaßstutzes ruiniert hat, wenn er die festsitzende Sternmutter mit Gewalt aufgewürgt hat.
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